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JS 0704
Erscheinungsdatum 01.01.1992
Coverzeichner Jim Warren
Teil 1/2

Einleitung

Die nackte Angst trieb den Mann weiter, hinein in die Nacht, in die Felsen und ins Verderben. Daran aber wollte er nicht denken. Er beschäftigte sich vielmehr mit der Vergangenheit, wo er der Bessere gewesen war, doch jetzt war ihm klar, daß er etwas geweckt hatte und daß ihm dieses Etwas auf den Fersen war, nur konnte er nicht sagen, was es war. Es gab da Gerüchte. Gefährliche Gerüchte, denen er nachgegangen war. Er wollte etwas aufspüren, aus dem drückenden Dunkel hervor ins Licht reißen, etwas, das besser verschwunden geblieben wäre, doch er war den ersten Schritt gegangen und mußte nun die Zeche zahlen...

Inhalt

Im kleinen schottischen Dörfchen Fartham hat sich der Privatdetektiv Carter Eastland auf die Spuren eines Lokalmythos’ gemacht, der sich um einen Alchemisten mit einem magischen Handschuh dreht. Der existiert tatsächlich und macht jetzt Jagd auf ihn. Die unheimliche Gestalt erwischt ihn und drückt ihm ihren schwarzen Handschuh aufs Gesicht. Kurz vor dem Erstickungstod zieht er sich zurück, doch Carter spürt, dass mit seinem Gesicht etwas geschehen ist. Zurück im Dorf trifft er auf die junge Beth Morgan. Als sie erfährt, was geschehen ist, bringt sie ihn zum Spiegel im Badezimmer. Dort sieht er, dass sein Gesicht von der Pest gezeichnet ist. Geschockt erinnert er sich an seinen alten Bekannten Father Ignatius. Umgehend verlässt er Fartham und begibt sich zu ihm.

Als der Father die Geschichte hört macht er sich mit Eastland nach London auf. In einem isoliertem Abteil reisen sie mit dem Zug zum Bahnhof, wo John und Suko sie bereits erwarten und sich die Sache anschauen. Auch sie wissen keinen Rat und lassen sich die Legende erzählen. Danach gab es in Fartham einst einen Knappen des Teufel und seine mächtigen Helfer. Er besaß einen Pestkeller und brachte die Krankheit auf magische Weise, um die Apokalypse vorzubereiten. Sofort denkt der Geisterjäger an die Horror-Reiter. Sein Kreuz kann den Detektiv nicht heilen, aber es beruhigt ihn.

In Fartham wurden weitere Personen von der magischen Pest infiziert. Beth Morgen macht sich so ihre Gedanken. Sie unterhält mit ihren Eltern ein Gasthaus mit Herberge und hat sich ein wenig in Carter verliebt. Ihre Großmutter Greta kommt zu Besuch und fragt sie über den Privatdetektiv und die Pest aus. Dann erzählt sie ihr alles, was sie über die Legende um den Knappen weiß. Nach ihrer Aussage war der Knappe mit dem Namen Ampitius ein Alchemist mit einem magischen Handschuh, der Krankheiten verbreiten konnte. Sie ist sich sicher, dass Ampitius tot ist und jemand seine Nachfolge angetreten hat, oder die Reiter dahinter stecken.

John, Suko und Father Ignatius sind nach Fartham aufgebrochen. Mit ihnen Carter Eastland, den sie davon nicht abbringen konnten. Der Father hat sich von den anderen getrennt und sucht den örtlichen Pfarrer auf. Pater Kirk kennt die Sage und klärt seinen Kollegen auf. Neben Carter sind sechs Dorfbewohner infiziert. Sie wurden in einer Art Verlieskomplex in der Nähe des Pfarrhauses unter gebracht. Dort befindet sich eine Grube, in der die infizierten gefangen sind. Darunter der Schädel von Ampitius, an den die Leute irgendwie gekommen sein müssen.

Der Rest des Quartetts sehen sich im Ort um. Auch Carter wurde durch die magische Krankheit verändert, aber noch merkt man nichts davon. Schließlich stoßen die drei auf Greta Morgan, welche erneut die alte Geschichte erzählt. Es verdichtet sich der Verdacht, dass die Horror-Reiter involviert sind. Beth Morgan kommt hinzu und umarmt ihren Schwarm. Doch der Keim des Bösen bringt ihn dazu, urplötzlich auf den Geisterjäger zuzustürmen und ihm mit einer Finte die Beretta zu entreißen. Der Detektiv verlangt von ihm, dass er das Kreuz fallen lässt und ist kurz abgelenkt. Suko schlägt ihm die Waffe aus der Hand, John präsentiert ihm das Kreuz. Da Carter angst davor hat, ist jetzt bewiesen, dass er zur dunklen Seite gehört. Indes hat sich Beth die Beretta geschnappt und bedroht die Yard-Beamten damit. So kann der Infizierte verschwinden. Suko übernimmt die Verfolgung, John bleibt bei Beth und Morgan und führt mit ihnen zum Gasthaus.

Der Father will in die Grube steigen, um den Schädel zu zerstören. Dazu geht Pater Kirk Weihwasser. Als der lange nicht wieder kommt, wird Ignatius misstrauisch. Zu Recht, der Pfarrer liegt in der Sakristei, eine Blutlache neben dem Kopf. Als der Father zu ihm eilt, überrascht ihn Carter Eastland. Mit einer Eisenstange will er ihn erschlagen, doch Ignatius spritzt ihm Weihwasser ins Gesicht. An den Stellen werden die Pestpusteln förmlich weggebrannt, darunter eine gesunde Hautschicht.

Im Gasthaus legt Beth sich schlafen. John wird kaum angekommen zur Sakristei gerufen, wo Suko eingetroffen ist. Dort versorgen sie Pater Kirk, der überlebt hat. Durch das Weihwasser geläutert, kann Carter nun das Kreuz ertragen. Als John in die Grube steigen will, um sich um den Schädel zu kümmern sind die Infizierten tot und der Totenkopf verschwunden.

Der befindet sich im Besitz von Cigam, ebenso wie der magische Pesthandschuh. Das mächtige Wesen ist auf dem Weg zu Beth Morgen, um sie umzubringen.

Besonderheiten

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